Energiemanagement - Potentiale zur Einsparung - DIN 16001
Steigende Energiekosten reduzieren den Gewinn – in fast allen Betrieben finden sich Einsparpotenziale bei der Energienutzung. Durch die Einführung eines EnMS können Sie bis zu 10 % Ihrer Energiekosten in den ersten Jahren nach der Implementierung sparen, indem Schwachstellen im eigenen Energieverbrauch systematisch aufgespürt und mit einfachen Mitteln beseitigt werden. Auch die Investition in energieeffiziente Technologien lohnt sich. So führen Investitionen in Druckluft- und Pumpensysteme sowie Luft-, Kälte- und Fördertechnik bei einer durchschnittlichen Amortisationszeit von weniger als zwei Jahren zu einer Senkung des Stromverbrauchs um 5 – 50 %.
Die grundlegenden Aufgaben des Energiemanagements sind:
•Erfassung und Analyse der betrieblichen Energieversorgung •Ermittlung von Schwachpunkten und Verlustquellen •Beseitigung der Schwachstellen und Verlustquellen, um unnötigen Energie-verbrauch zu vermeiden •Implementierung einer tragfähigen Energiepolitik, um die Nachhaltigkeit des Systems zu gewährleisten (z.B. Einbindung in das bestehende QM-System)
Zielsetzung präzisieren und dreifach erfolgreich sein:
Das Globalziel eines jeden Energiemanagements ist, durchgängig energieeffiziente Prozesse und Produkte zu ermöglichen. Das Hauptziel für den einzelnen Betrieb liegt konkret zunächst einmal in der Optimierung der Energieeffizienz. Dieses Hauptziel lässt sich wiederum in drei Bereiche aufgliedern:
1. Technisch organisatorischer Aspekt – Der Ablauf im Betrieb soll zuverlässig und störungsfrei funktionieren.
2. Ökonomisch betriebswirtschaftlicher Aspekt – Der Ablauf im Betrieb soll rationell und kostengünstig werden.
3. Ökologisch volkswirtschaftlicher Aspekt – Die Energiesparmaßnahmen sollen mitarbeitergerecht umgesetzt und auch weitervermittelt werden.
Systematisch vorbereiten und umsetzen in vier Stufen:
Stufe 1: Bestandsaufnahme und erste Bewertung ( z.Z. von der KfW mit 80% der Beratungskosten gefördert.)*
Stufe 2: Konzepterarbeitung und Prioritätensetzung ( z.Z. von der KfW mit 80 % der Beratungskosten gefördert.)*
Stufe 3: Projektbericht und Festlegung der Maßnahmen ( z.Z von der KfW mit 60% der Beratungskosten gefördert.)*
Stufe 4: Realisierung und Erfolgskontrolle ( z.Z. von der KfW mit 60% der Beratungskosten gefördert.)*
*Die Förderung durch die KfW wird für die Energieeffizienzberatung der KfW gewährt. Das Erarbeiten eines Energiemanagements ist dabei ein kostenloser Service unseres Unternehmens für Sie.
Ausblick: Mitte 2009 wurde eine neue Norm verabschiedet, die die Einführung von Energiemanagementsystemen unterstützt (DIN EN 16001). Auch auf internationaler Ebene gibt es Bestrebungen, eine Norm zu entwickeln (DIN ISO 50001). Darüber hinaus sollen weitere normative Dokumente und Leitfäden folgen, um den Einsatz von Energiemanagementsystemen weiter voranzubringen.